Acrylmalerei: Schichttechnik

Kommentare: 0Geschrieben am Freitag, 11. Dezember 2009

Acrylmalerei: Schichttechnik

Eine Technik der Acrylmalerei, die ich selbst auch schon seit längerem anwende, ist die Schichttechnik.

SchichttechnikDabei werden viele Schichten von Farbe oder Pigmenten gebunden, nacheinander aufgetragen, teilweise wieder abgekratzt im nassen oder trockenen Zustand. Ergebnis sind sehr lebhafte Bilder, die durch die unterschiedlichen, durchscheinenden Techniken an Tiefe gewinnen.

Man kann diese Schichttechnik als lasierenden oder pastosen Auftrag anwenden oder beide mischen, egal ob Tubenfarbe oder die flüssigeren Farben aus der Flasche – in jedem Fall wird das Bild spannungsreicher.

Die Künstlerin Doris Duschelbauer beschreibt auf ihrer Website diese Technik:

“Die Bilder bestehen aus vielen Schichten von Farbpigmenten, die mit unterschiedlichen Malmitteln auf Acrylbasis angerührt sind und nacheinander aufgetragen werden. Nach jeder getrockneten Schicht werden durch mehr oder weniger starkes Abschleifen wieder die unteren Schichten zum Vorschein gebracht. Somit erhalten die Bilder ihre Tiefe. Die letzte Farbschicht wird meist dicker aufgetragen und im nassen Zustand bearbeitet. Dies geschieht per Spachtel oder nur durch das schnelle Ritzen mit der Spachtelspitze und bringt Bewegung ins Bild. Die endgültige Oberflächenstruktur entsteht durch weiteres Wischen und Schleifen nachdem die Farbe wieder angetrocknet ist. Zuletzt wird das Gemälde mit Patinas überzogen, die die farbliche Komposition abrunden.”

 

 

Ein Künstler, der eine Art der Schichttechnik ebenfalls anwendet, und dessen abstrakte Kunst mir sehr gut gefällt, ist Wolfgang Walter. Seine Bilder habe ich bereits in natura bewundern können und ich war beeindruckt, wie eindrucksvoll diese Technik in großformatigen Bildern auf Leinwand zur Geltung kommt.

Zu den Bildern von Wolfgang Walter

 

Kategorie: Tipps, KreativTipp, KreativTipp für Malerei
 

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